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PRINT & DIGITAL CONVENTION schließt mit erneut beeindruckendem Ergebnis

Pressemitteilung des f:mp. Fachverband Medienproduktion
9. Mai 2019

 

Der Fachverband Medienproduktion e.V. (f:mp.) und die Messe Düsseldorf, explizit die drupa, no. 1 for printing technologies, haben die Convention 2017 ins Leben gerufen und damit zum dritten Mal eine äußerst gelungene Veranstaltung organisiert. Das Konzept, Lösungen für die Verbindung klassischer Printkommunikation mit den Mitteln modernster Digital- und Onlinestrategien in praktischen Anwendungen zu präsentieren, begeisterte erneut Besucher und Aussteller.

Auch zur dritten Edition haben die Veranstalter der PRINT & DIGITAL CONVENTION am 7. und 8. Mai 2019 Experten der Printbranche in das CCD Congress Center und in die Stadthalle Düsseldorf eingeladen. Auch in diesem Jahr schlug die Erlebnisausstellung und Kongress-Messe mit sieben integrierten Themenwelten die Brücke zwischen visionären Technologien und konkreten Lösungen. Im Fokus standen Trends, Innovationen und Bewährtes für die Aufgaben in Kommunikation und Marketing. Für Medienproduktioner und Entscheider aus Industrie, Handel, Marketing und IT ist die PRINT & DIGITAL CONVENTION die Leitveranstaltung der Branche.

Die wiederholte Steigerung der Aussteller- und Fachbesucherzahlen belegen: der einzigartige Mix aus Convention, Messe und Fachkongress trifft den Nerv. So freuen wir uns über einen Zuwachs an Ausstellern von 30% (Vorjahresvergleich) auf 94; die Ausstellungsfläche betrug brutto 4.039qm (brutto) und damit 36 % mehr als im Vorjahr. Unter den 94 Ausstellern war das Who is Who der Digitaldruckbranche mit Ständen vertreten, darunter Größen wie Canon, DALIM, FKS, Horizon, HP, Kodak, Konica Minolta, KURZ, Mondi, Papier Union, Polar Mohr, WERK II und viele weitere mehr.

Das Einzigartige: Die Aussteller zeigten auf der einen Seite den 1.287 Fachbesuchern (Zuwachs von 28 %) ihre neuesten Technologien und Lösungen.

Auf der anderen Seite konnten sich die Teilnehmer im Messebereich in 46 Workshop-Sessions und diversen Vorträgen zu allen relevanten Aspekten der Unternehmenskommunikation und Digitaltechnologie von beispielsweise Jakub Rymkiewicz (IPC), Manuel Schrutt (Landa Gruppe), Karsten Schwarze (Impressed GmbH), Frank Siegel (Obility GmbH) und Haeme Ulrich (haemeulrich.com) informieren und austauschen.

Die ganztägig parallel durchgeführten Workshop-Sessions gaben den Besuchern die Möglichkeit, sich individuell mit den persönlich relevanten Themen zu beschäftigen. Dies war auch Dank der stringenten Trennung der Vortragsslots in vier verschiedene Themengebiete – von der Marketing Automation über Value Added Printing und Dialogmarketing bis hin zu Technologie und Know-how – sehr gut möglich.

Die optimale Einbindung der Besucher und Aussteller durch die Präsentation innovativer Technologien in Highlightprojekten begründete den Erfolg der Veranstaltung. Es wurden nicht nur einzelne Maschinen oder Werkzeuge vorgestellt, sondern an den Anforderungen der Praxis orientierte Gesamtlösungen gezeigt. „Das Kongress und Convention Format bedient den erwarteten, hochkarätigen Wissenstransfer zwischen den Teilnehmern auf Aussteller- und Besucherseite und erfüllt den Wunsch nach einem intensiven Branchen-Networking“, bestätigt Sabine Geldermann, Director drupa und Global Head Print Technologies der Messe Düsseldorf.

Basierend auf den Erfahrungen und dem Feedback der vorigen Veranstaltungen gelang es dem Fachverband Medienproduktion gemeinsam mit der Messe Düsseldorf, ein gelungenes und ansprechendes Konzept zu kreieren. “Die PRINT & DIGITAL CONVENTION hat eine wunderbare, inspirierende Atmosphäre. Jedes Jahr werden hier Menschen zusammengebracht. Das Networking steht im Vordergrund, die dazugehörende fachliche und strategische Navigation geboten“, resümiert Dieter Beller, Vorstandsvorsitzender des f:mp., nach vielen Gesprächen und Einzelbegegnungen an den zwei Convention-Tagen. Zu seiner Freude war das Feedback über die Veranstaltung durchweg positiv – von den Besuchern ebenso wie von den Ausstellern. „Wir möchten mit der Veranstaltung einen neuen Maßstab setzen und unserem Anspruch als Leitveranstaltung gerecht werden. Das ist uns gemeinsam mit der Messe Düsseldorf gelungen.“ Rüdiger Maaß, Geschäftsführer des f:mp., zeigt sich mit der positiven Entwicklung sehr zufrieden: „Ein Jahr vor der drupa zeigt sich, dass Print seine neu definierte Rolle in der Unternehmenskommunikation gefunden hat. Ebenso: Multichannel-Marketing und Printed Electronics sind weiterhin der Treiber einer positiven Marktentwicklung.“

Auch Sabine Geldermann ist vom Erfolg der Veranstaltung begeistert:
„Wir haben gemeinsam mit dem f:mp. in der DACH-Region und BENELUX deutliche Signale und kräftige Impulse für den Markt gesetzt. Darauf sind wir stolz! Es ist bemerkenswert, wie exzellent die PRINT & DIGITAL CONVENTION mit ihrem auf die Marktbedürfnisse zugeschnittenen Konzept von der Branche angenommen wurde. Ein viel diskutiertes Thema war beispielsweise der Input von Harry Steinert (Geneon GmbH) zum Thema ‚KI – zwischen Fake News und Killerapplikation‘.“

Kooperationspartner der Kongressmesse sind FEPE (europäische Verband der Hersteller von Briefumschlägen und Versandhüllen), der VDBF (Verband der deutschen Briefumschlag-Industrie e.V.) und IPC (International Post Corporation).

Weitere Informationen zum f:mp. finden Sie unter www.f-mp.de.
Nähere Informationen zur drupa, no. 1 for printing technologies, und ihren globalen Satelliten finden Sie unter www.drupa.de.
Weitere Infos unter: www.printdigitalconvention.de.

 

 

 


 

 

Ein starkes Schutzschild mit edlem Charakter

Bericht in der Druckmarkt
Ausgabe 120, April / Mai 2019, Seite 63
Chefredakteur Klaus-Peter Nicolay

 

Folienkaschieren ist das flächige Verkleben von Papier oder Karton mit einer Folie, um die mechanischen und optischen Eigenschaften des Materials zu beeinflussen. Es geht dabei aber nicht etwa um das Übertünchen von Mängeln (wie der Name eigentlich suggerieren könnte), sondern zunächst einmal um den Schutz von Druckprodukten vor Schmutz, Feuchtigkeit und mechanischen Beanspruchungen wie etwa Kratzern. Dabei wird die Gebrauchsbeständigkeit von stark beanspruchten, häufig benutzten oder langlebigen Produkte wie etwa Lehr- und Lernmittel, Manuals, Displays, Foldermappen, Geschäftsberichte, Kataloge, Plakate, Verpackungen, Visitenkarten etc. erhöht.

Kaschieren ist aber zugleich auch ein Veredelungsverfahren, das den gleichen Stellenwert hat wie die primäre Schutzfunktion. Zwar kann das Kaschieren die Wirkung der Druckfarbe verändern, was aber für wirksame Effekte genutzt werden kann. Gerade hochauflösende, farbenprächtige Bilder kommen durch Glanzfolie besser zur Geltung, da Glanzfolie die Brillianz von Druckfarben optisch steigert und dem Bild mehr Tiefe verleihen. Mattfolien verringern üblicherweise die Intensität der Druckfarben, weil weniger Licht reflektiert wird. Dafür heben sich Mattfolien durch eine samtige Oberflächenstruktur und gute Griffigkeit ab.

Dazu werden prinzipiell zwei Verfahren eingesetzt: die Nass- und Thermokaschierung. Thermokaschierung ist die elegante und sauberste Art des Kaschierens. Im Gegensatz zur Nasskaschierung werden die bereits mit Kleber beschichteten Folien mittels Wärme und Druck mit den Druckbogen verbunden – die Bogen werden versiegelt und untrennbar mit der Folie verbunden.

Die beiden Verfahren Nass- und Thermokaschierung haben ihre jeweiligen Vor- und Nachteile. Die müssen an dieser Stelle allerdings nicht diskutiert werden, denn 4films bietet für beide Techniken die entsprechende Lösungen an.

4films shield steel wet ist für die Verarbeitung mit handelsüblichen Kaschierklebstoffen konzipiert und kommt bei der Nasskaschierung zum Einsatz.

4films shield steel thermal ist für die Verarbeitung auf handelsüblichen Thermokaschiermaschinen ausgerichtet. 4films shield steel digital wird ebenfalls auf handelsüblichen Thermokaschiermaschinen verarbeitet, bietet zudem aber eine hervorragende Verbundhaftung aller in den gängigen Digitaldruckverfahren bedruckten Papieren.

Diese Mattfolien bieten eine sehr matte und speziell kratzresistente Beschichtung der Oberfläche mit einer ausgezeichneten Beständigkeit gegenüber Verschleiß. Zudem verleiht Kaschieren einem Druck-Erzeugnis im Allgemeinen eine höhere Festigkeit. Die mit Folie veredelten Drucksachen sind griffiger und fühlen sich auch besser an. So erhöhen sich auch die haptischen Eigenschaften und gewinnen durch Kaschieren an Qualität. Somit nutzen sich Drucksachen auch bei hoher Beanspruchung nicht ab und fühlen sich lange qualitativ hochwertig an – und das bei einer edlen Optik.

 

 


 

 

Wie eine Drucksache durch Kaschieren zum Hingucker wird

Bericht in der Druckmarkt
Ausgabe 119, Januar / Februar 2019, Seite 49
Chefredakteur Klaus-Peter Nicolay

 

Verbraucher entscheiden in Sekundenbruchteilen, ob ihnen ein Produkt gefällt oder nicht, ob eine Verpackung zum Kauf animiert, ob ein Mailing geöffnet wird oder nicht. Fast drei Viertel aller Kaufentscheidungen werden am Point of Sale getroffen und rund 50 % aller Buchtitel werden aufgrund des äußeren Erscheinungsbildes gekauft. Und warum? Weil veredelte Drucksachen Hingucker sind, neugierig machen und aus dem ›Informationsträger Drucksache‹ emotionale und begehrenswerte Erzeugnisse machen.

Veredelungen beeinflussen an erster Stelle die Attraktivität und Werbewirksamkeit eines Druckproduktes. Goldene Lettern, plastisch hervorgehobene Motive, partieller Glanz auf mattem Untergrund, filigran herausgeschnittene oder hervorgehobene Ornamente sind Merkmale, die ins Auge fallen oder aufgrund ihrer Haptik der Hand schmeicheln.

Um die Wirkung einer Drucksache gegenüber der bloßen Gebrauchsfähigkeit zu verstärken, wird eine Unzahl an Verfahren und Techniken eingesetzt. Doch sind es oft nur wenige Zusatzmerkmale, die den Wert einer Drucksache erhöhen. Alleine schon eine Schutzfunktion erhöht die Beständigkeit und wertet ein Produkt auf. Dafür stehen Techniken wie Lackieren, Laminieren oder Kaschieren zur Verfügung.

Ob man es nun Cellophanieren, Kaschieren oder Folienkaschieren nennt – technisch gesehen geht es um das flächige Verkleben von Papier oder Karton mit einer Folie, um die mechanischen und optischen Eigenschaften zu beeinflussen. So wird etwa die Festigkeit kaschierter Produkte verstärkt, der Schutz gegenüber mechanischen Einflüssen, Schmutz und Feuchtigkeit erhöht und damit die Gebrauchsbeständigkeit gesteigert. Dabei geht das Veredeln von Drucksachen immer auch mit einer Veränderung der Oberfläche einher. Das ist ja schließlich auch gewünscht. Denn nur durch eine Beschichtung lassen sich beispielsweise Matt- oder Glanz-Anmutungen auf Papier erreichen.

Es geht beim Kaschieren um eine Steigerung der Wirkung, was durch das untrennbare Verbinden zweier Schichten erreicht wird. Dazu bietet das Unternehmen 4films eine Reihe an Lösungen an, die die perfekte Symbiose aus Folie und Substrat bilden. So etwa 4films digital gloss pro oder 4films digital matt pro, beides Thermokaschierfolien mit exzellenter Verbundhaftung, die für alle gängigen Digitaldruckverfahren entwickelt wurde. Und wer den hoch wertigen Druckprodukten zudem noch eine flauschige Haptik spendieren will, kann 4films fluffy, eine Mattfolie mit samt weicher Haptik, homogener Optik und einer ausgezeichneten Farbklarheit einsetzen. Die spezielle Oberflächenveredelung ›non fingerprint‹ verhindert unschöne Fingerabdrücke. Lieferbar ist diese Folie in den Versionen wet, thermal und thermal digital. Die Folien gehen eine unlösbare Verbindung mit den Druckprodukten ein, schützen und veredeln zugleich.